OGB Schulburg

Am 01.08.2005 eröffnete der Offene Ganztagsbetrieb ( OGB ) Schulburg an der Grundschule auf dem Tempelhofer Feld. Die Schulburg ist eine Einrichtung des Freien Trägers Nachbarschafts- und Selbsthilfezentrum in der ufafabrik e.V. und Kooperationspartner der Grundschule auf dem Tempelhofer Feld. Gemeinsam mit der Grundschule garantiert die Schulburg eine verlässliche Halbtagsgrundschule mit offener Ganztagsbetreuung.

Die Öffnungszeiten von 6.00 Uhr bis 18.00 Uhr umfassen sowohl die kostenfreie Zeit der verlässlichen Halbtagsgrundschule ( VHG ) von 7.30 Uhr - 13.45 Uhr als auch die kostenpflichtige modulare ergänzende Betreuung außerhalb der Schulöffnungszeiten.  Die Schulburg ist während der Schulferien geöffnet.
Die Schulburg unterstützt die Eltern, Familie und Beruf zu vereinbaren, indem sie eine kompetente und verlässliche unterrichtsergänzende Bildung unter dem Dach der Schule garantiert.

Ihr Auftrag ist es, den Rahmen für eine neue Lernkultur zu bieten. Kindern soll die Möglichkeit eröffnet werden, Schule als einen interessanten Lernort zu erfahren, indem ganzheitliches Lernen, Neugierde und die Lust an der Erkenntnis geweckt und gefördert werden.

Eltern, die ergänzende Betreuung wünschen, stellen einen Antrag beim Jugendamt und bekommen dort, je nach Bedarfslage, eine Bewilligung über den gewährten Betreuungsumfang.
Auf Grundlage des Bedarfsbescheides wird ein Betreuungsvertrag zwischen den Sorgeberechtigten und dem Nachbarschaftszentrum ufafabrik abgeschlossen.

Fast fünfhundert Grundschulkinder werden während der VHG-Zeiten von ErzieherInnen und LehrerInnen betreut und unterrichtet. Circa dreihundertundfünfzig Kinder nehmen an den ergänzenden Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangeboten teil.

Da die Schulburg einen offenen pädagogischen Ansatz praktiziert, gibt es keine Gruppenräume sondern Funktionsräume. Gemütliche Räume sind mit verschiedenen Rückzugsecken, Sofa, Büchern, Puppen, Lego oder Bausteinen ausgestattet. Diese Räume eignen sich zum Ausruhen, Lesen, konzentrierten Bauen und für Rollenspiele. In einem Bewegungsraum befinden sich zum Beispiel eine Kletterwand, ein großer Wandspiegel, ein Billard und ein Kickerspiel.

Möglichkeiten zum Basteln und Spielen von Gesellschaftsspielen bieten mehrere Räume. Sie sind beispielsweise mit Stühlen, Tischen, Brettspielen und Bastelmaterialien ausgestattet.
Im Eingangsbereich der Mensa befindet sich die Rezeption, an der sich die Kinder nach der VHG-Zeit an- und abmelden müssen. Während der Früh- und Spätbetreuung findet die An- und Abmeldung an einer Rezeption in der Schulburg 1 statt.

Das weitläufige Schulgelände, die großzügigen Sport- und Spielflächen und Räume der Schule werden in Absprache mit der Schule für die Schulburgarbeit genutzt.
In der trägereigenen, in unmittelbarer Nähe gelegenen Kindertagesstätte MaRiS wird das gesunde, schmackhafte und abwechslungsreiche Essen täglich frisch von den Köchen und Auszubildenden des ubs e. V. zubereitet.

An der pädagogischen Gestaltung der Ganztagsschule in offener Form wirken außer den ca.30 LehrerInnen, dem Schulleiter und der stellvertretenden Schulleiterin der Grundschule zurzeit 24 SchulburgpädagogInnen, die OGB-Leitung und ihre Stellvertreterin mit.

In der Mensa arbeiten drei Wirtschaftskräfte während der Essensausgabe, eine Wirtschaftskraft sorgt zusätzlich zur Reinigungsfirma der Schule, für die Sauberkeit und Hygiene der Räumlichkeiten.
Das Team der Schulburg wird verstärkt durch ErziehungshelferInnen, Erzieher­praktikantInnen, ehrenamtliche MitarbeiterInnen und HonorardozentInnen.

Um den gemeinsamen Erziehungs- und Bildungsauftrag von Schule und OGB erfüllen zu können, arbeiten die PädagogInnen der Schulburg auf der Grundlage des „Berliner Bildungsprogramms für die offene Ganztags-Schule“ und des Schulprogramms.

Sie entwickeln den Schwerpunkt „Lesende Schule und das schulinterne Curriculum  mit und unterstützen die Umsetzung des Schulleitbildes.

03.Juli 2017