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Abschlussfahrt auf der Nordseeinsel Föhr

Die kleine Nordseeinsel Föhr war für eine Woche das Zuhause der 6c: 19 Kinder, zwei Lehrer und ein kleines Faultier namens Fritz gingen auf große Klassenfahrt.

Am 27. September um 9:00 Uhr traf sich die 6c mit Herrn Dose und Frau Franke am Bahnhof Südkreuz. Klassen-Maskottchen Fritz war natürlich immer mit dabei. Die Klasse hatte eine Reise von über neun geplanten, dann aber unglaublichen elf Stunden vor sich. Erst einmal fuhr die Klasse bis nach Hamburg, wo sie zwei Stunden auf den Zug nach Dagebüll wartete. Überraschend mussten sie schon in Niebüll aussteigen. Dort wartete eine andere Bahn. Diese Bahn brachte die Kinder zur Fähre in Dagebüll. Nach einer halben Stunde Fahrt übers Meer waren alle auf Föhr. Der Bus wartete. Zehn Minuten Fahrt, Abendessen, Zimmer beziehen, dann schlafen.

Immer um 7 Uhr morgens klopfte Herr Dose an die Zimmertüren und sagte, dass sich alle umziehen und bereit machen sollten. Etwas später ging es zum Frühstück. Nach einem Ausflug oder einer anderen Unternehmung ging es zurück ins Schullandheim zum Mittagessen. Danach gab es eine Ruhepause und für den restlichen Tag gab es verschiedene Aktivitäten zum Zeitvertreib. Nach dem Abendbrot konnte man ein bisschen spielen und um 22 Uhr sollten wir ins Bett.

An einem Tag gab es eine spannende Präsentation über das Wattenmeer. Die 6c lernte dabei was über die Gezeiten, die Tiere im Watt und die Gefahren. Die Präsentation dauerte gute zwei Stunden.

Ein paar Tage später gab es eine Wattwanderung. Da es sehr windig war, konnte die Klasse nicht so weit raus, weil das Wasser zurück gedrückt wurde. Als Abschluss der Klassenfahrt gab es ein großes Tischkicker-Turnier. Dabei haben Mateo und Youssef gewonnen – ohne eine einzige Niederlage. Glückwunsch!

Schon um 6 Uhr musste die Klasse am letzten Tag aufstehen. Alle mussten die letzten Klamotten und anderes Zeug zusammen packen. Ein schnelles Frühstück, zur Fähre und ab nach Hause. Diesmal lief alles so wie geplant und um 18:35 Uhr traf die Klasse am Bahnsteig bei den Eltern ein

Lilly & Mila, Klasse 6c

Die Schule als Kunstgalerie

Die ganze Schule ist zurzeit eine Kunstgalerie: Überall hängen in den Eingängen und Fluren wunderschöne Kunstwerke zum Staunen. Aquarelle, Drucke, Zeichnungen, Collagen und, und, und. Viele zeigen Naturmotive wie Wasserwelten oder Sonnenblumen, andere abstrakte Werke. Seit Eröffnung der großen Kunstausstellung Anfang der Woche streifen Schülerinnen und Schüler durch die Gänge – mit Zetteln in der Hand. Sie füllen Feedback-Bögen für die Klassen und ihre Bilder aus.

Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen der Bilder!!!

 

 

 

GeWi-Stunde mit Rock-Konzert

Am Freitag, den 24. September, waren wir zu einem Unterrichtsgang im Regierungsviertel. Wir waren am Kanzleramt und am Bundestag. Dort wurde gerade eine große Bühne für die Demo Fridays for Future aufgebaut. Wir waren neugierig und blieben einfach stehen. Die Band machte gerade einen Soundcheck. Die Sängerin sah uns und begann zu spielen. Wir rockten einfach mit. So wurden wir zum großartigsten Publikum für die Sängerin LUNA. Sie hat extra für uns drei Songs gespielt. LUNA ist eine sehr erfolgreiche Sängerin, hat mit ihren Song „Verlierer“ bereits einen Nummer 3-Hit in den Charts erzielt. Zum Schluss rief sie uns zu: ,,Ihr wart so toll, ich danke euch. Und geht nach Hause und sagt euren Eltern, dass sie für das Klima am Wochenende wählen möchten.“ Wir jubelten ihr zu: ,,Das machen wir!“ So kam es, dass wir mit der Klasse nicht nur das Regierungsviertel kennenlernten.

Klasse 5d

Mobilitätsfest 2021

Eine Straße für Kinder – das war am Mittwoch das Motto des großen, bunten Mobilitätsfestes vor unserer Schule. Eingeladen hatte die Elterninitiative um Lieke Ypma, die schon seit einem Jahr für sichere Schulwege kämpft. Es kamen: Hunderte von Kindern, Eltern, ErzieherInnen und LehrerInnen, um mitzufeiern. Der Schulenburgring war an diesem Tag für Autofahrer gesperrt.

Die Mobilitäts-Woche ist eine Aktion der Schule, bei der wir versuchen, andere Kinder und Eltern davon zu überzeugen, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule zu kommen. Es waren viele Kinder mit ihren Familien da. Sie haben mit Kreide auf den Boden gemalt und die 4b hat ein Lied gesungen. Natürlich gab es noch viele andere Sachen zu entdecken.

Es wurden sehr kreative Bilder auf den Schulenburgring gemalt, die zeigen, wie wichtig es auch schon ganz jungen Leuten – auch Erst- und Zweitklässern – ist, mehr gegen den Klimawandel zu tun. Alle, die sich an der Aktion beteiligten, waren sehr eifrig. An jeder Ecke konnte man sich Kreide holen. Ein Bild, das sehr oft auf der Straße zu finden war, war ein durchgestrichenes Auto, als Zeichen gegen Autos. Auch Stopp- und Parkverbotsschilder waren ein sehr beliebtes Motiv! Aber es wurden auch Bilder auf die Straße gemalt, die nichts mit dem Klimawandel zu tun haben, wie zum Beispiel Hüpfkästchen.

Die Straße war am Ende voll mit Malereien der Schüler. An manchen Stellen war der Asphalt gar nicht mehr zu sehen. Auch den Erwachsenen schien es sehr gut zu gefallen.

Ein Jongleur sorgte für ein bisschen Zirkus-Atmosphäre – und viel Musik gab es auch: Die 4d sang ein Lied. Es ging um Verkehr: „Zu Fuß zur Schule“. Wir bekamen damit den Aufruf, zu Fuß zur Schule zu gehen oder mit dem Fahrrad und nicht mit dem Auto zu fahren. Komponiert hatte den Song der Erzieher Herr Stolz.

 

 

U-18 Wahlen

Am 15. September fanden an unserer Schule die U18-Wahlen statt: Alle Kinder konnten diesmal zweimal abstimmen. Einen Stimmzettel gab es für die Bundestagswahl, einen für die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Das Interesse war sehr groß. So hatten die Kinder der 4c mit ihrem Infostand und die Klasse 6c mit ihren Wahlkabinen jede Menge zu tun.

Als nach 12 Uhr ausgezählt wurde, war das eindeutige Endergebnis klar und offensichtlich. Die Grünen hatten die Wahlen sowohl zum Bundestag als auch zum Abgeordnetenhaus gewonnen!

Für die 4c und die 6c, die alles organisiert hatten, war es ein langer Schultag. Die Kinder kamen schon zur 0. Stunde und bauten alles auf. In der 1. Stunde kamen auch gleich zwei Klassen und wählten. Nach und nach kamen immer mehr Klassen. Die 6c passte auf, dass alles seine Ordnung hatte und zeigte stolz ihre Wahlvideos (keine Wahlkampfvideos) über die großen Parteien, während die 4c ihre Wahlzeitungen verteilte. Als alle ihre Wahlzettel abgegeben hatten, zählte die 6c gemeinsam mit Herrn Garbe, Frau Huber und Herrn Dose die Stimmen aus.

Wenn ihr wissen wollt, wie die Wahlergebnisse an unserer Schule genau aussahen, hier sind sie.

U18-Bundestagswahl: Grüne: 242 Stimmen, SPD: 42 Stimmen, CDU: 32, Die Linke: 25, Tierschutzpartei: 8. Für andere Parteien gab es jeweils nur eine oder zwei Stimmen.

U18-Abgeordnetenhauswahlen: Grüne: 227 Stimmen, SPD: 50, CDU: 28, Linke: 31, Tierschutzpartei: 9.

Lilly & Mila, Klasse 6c

Bundestagskandidat stellte sich den Fragen der 6a

Vor der Bundestagswahl am 26. September hat unsere Gewi-Lehrerin Frau L. Huber mehrere Politiker*innen, die im Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg für den Bundestag kandidieren, gefragt, ob sie mit uns, der Klasse 6a, über Politik sprechen wollen. Kevin Kühnert von der Partei SPD hat sich bereiterklärt, uns unsere Fragen in der Schule zu beantworten. Wir hatten uns 12 Fragen überlegt, die wir Kevin Kühnert stellen wollten und waren bestens vorbereitet. Am 3. September war es dann soweit. Wir warteten gespannt auf Kevin Kühnert, der auch stellvertretender Bundesvorsitzender seiner Partei ist. Auf der Wiese vor dem fliegenden Klassenzimmer hatten wir auch schon Stühle aufgestellt, als Kevin Kühnert dann kam.

Als erstes stellten wir uns alle vor und er sich danach auch. Er war sehr freundlich und wir durften ihn auch duzen. Wir stellten unsere Fragen, die er alle sehr sachlich beantwortete. Darunter auch eine Frage, die uns allen sehr wichtig war: „Was willst du gegen den Klimawandel tun?“

Seiner Meinung nach wäre eine gute Maßnahme, die S- und U-Bahn-Strecken weiter auszubauen – genauso wie die Tramstrecken. Und um öffentliche Verkehrsmittel attraktiver zu gestalten, planen er und seine Partei noch aus Steuern bezahlte Tickets. Er erzählte uns auch noch, dass 80 Prozent des CO²-Ausstoßes durch Fabriken verursacht werden. Seine Lösung: viel mehr umweltfreundlichen Strom zu verwenden.

Bei der Frage, ob man schneller Menschen aus Afghanistan holen könne, wo jetzt die Taliban regieren, meint er: „Es gibt Asyl-Recht.“ Aber leider würden Flüchtlinge wie eine „heiße Kartoffel“ zwischen den europäischen Ländern hin und her geschoben, da sich viele Länder nicht dazu bereit erklären wollten, Flüchtlinge aufzunehmen. Denn das kostet Geld. Kevin Kühnert ist für eine europäische Lösung.

Es wurde auch die Frage gestellt, was mit dem Tempelhofer Feld geplant ist.

Kühnert sagte, es wäre sinnvoll, Wohnungen am Rande des Feldes zu bauen, da immer mehr Menschen nach Berlin ziehen. Und er hält es für keine Beschädigung des Feldes, den Rand zu bebauen. Er sagte aber auch, dass dies seine persönliche Meinung sei und er den Volksentscheid gegen eine Bebauung respektiere.

Manche aus meiner Klasse haben sich fest vorgenommen, Kevin Kühnert zu wählen (natürlich erst, wenn sie alt genug sind), auch wenn er nicht mit Bodyguards gekommen ist, so wie es sich einige vorgestellt hatten. Am Ende des Interviews haben wir noch Fotos mit Kevin gemacht und Autogramme bekommen.

Insgesamt war es eine sehr interessante und lehrreiche Stunde!

Wenn ihr mögt, schaut euch doch auch unser Video an: https://youtu.be/T-hDUY_cVGo

Text: Ida, 6a/Fotos & Video: B. Gebauer